Die 1979 in Neuruppin (Brandenburg) geborene Bettina Scholz studierte Kunstgeschichte, Deutsche Philologie und Malerei & Graphik an der Philipps – Universität in Marburg. Nach Arbeitsaufenthalten in Israel, den USA und England von 2004-05 studierte Sie  Freie Kunst/Malerei an der Kunsthochschule Berlin Weissensee und dem Chelsea College of Arts in London. 2014 wurde sie für den „Großen-Hans-Purrmann-Preis“ nominiert und besitzt einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin. Scholz lebt und arbeitet in Berlin.

Tatsächlich sehen viele der stark farbigen Bilder von Bettina Scholz so aus, als hätte jemand Tinte ins Wasser gegossen. Ihre mit einer – in der Regel – gefärbten Glasscheibe gekonterten Bildträger werden im künstlerischen Prozess bemalt, bedruckt, besprüht, kollagiert oder auch mit chinesischer Tinte begossen. Der Prozess folgt keinen kunstgeschichtlichen Mustern und Vorbildern, sondern der Empfindung eines Augenblicks, eines Aufnehmens und der Transformation einer vorhandenen Umgebung. Es entstehen Arbeiten, die durch ihre Dichte und ihre Präsenz oftmals dunkel und bedrohlich erscheinen, sich mit dem zweiten Blick aber sehr differenziert in großer Schönheit entwickeln.

Werke