Die in Berlin lebende Künstlerin Christina Doll nimmt reale Menschen aus ihrer Lebensumgebung als Vorbild ihrer Skulpturen. Diese fertigt die Bildhauerin kunstvoll aus Gips, Wachs oder auch Beton und Bronze. Die Portraitplastiken zeichnen sich durch ihre einzigartige direkte Darstellung von Körperlichkeit aus. Die dargestellten Menschen geben dem Betrachter bei genauem Hinsehen so ihr Geheimnis preis: Sie alle sind von der Chromosomen Trisomie betroffen, eine genetischen Anomalie. Abseits gängiger Schönheitsideale stellt Doll diese nicht entwürdigend dar, sondern begegnet ihren Modellen mit großer Ernsthaftigkeit und Respekt.

Werke